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Raus aus Vegas

Wir sind raus aus Vegas, und 100 Meilen weiter Nord-Ost in St. George angekommen. Echt atemberaubende Landschaft auf dem Weg, aber leben will ich hier nicht. Spazieren gehen kann man hier nirgends. Naja, es gibt ’nen beheizten Pool, der noch 2 Stunden auf hat, da werd ich mich gleich mal reinlegen. Bilder sind noch auf der Speicherkarte, unterwegs konnte ich leider mangels Parkmöglichkeiten am Freeway keine machen. Aber auf dem Rückweg stoppen wir mal irgendwo in den Bergen. Weil es grad im Radio rauf und runter läuft, und es immer lustig ist, zu sehen wann es dann in Deutschland läuft, hier mal kurz der Hinweis auf den #1-Chart Titel „Like a G6“. Es gibt zwar schon einen deutschen Wikipedia-Artikel (Link) zu dem Song, aber er scheint noch nicht in die Charts eingestiegen zu sein….

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Wir haben Kanada hinter uns gelassen, gestern schon, also Sonntag. Colin und Moretta haben uns an den Airport Victoria gebracht, und wir sind mit leichter Verspätung in 2:05h nach Las Vegas geflogen. Erstaunlich gut geplant (im Vergleich zu unseren sonstigen Reisen, in denen das Meiste spontan geschieht) haben wir unseren Mietwagen abgeholt, und sind ins bereits reservierte Motel gefahren. Das liegt zwar etwas außerhalb, das heißt aber nicht, dass es nicht trotzdem die ganze Nacht durch blinken würde. Gestern Abend waren wir dann direkt in einer Show vom Cirque de Soleil, Zumanity, sehr sehr cool. Eine Mischung aus Oben-Ohne-Bar, Akrobatik und Chippendales, wir haben also zwei weitere Shows eingespart. Heute ging es zum Hoover-Damm, weil wir mal etwas raus wollten, Las Vegas ist nicht so ganz das, was wir uns unter Urlaub vorstellen. Der Staudamm ist schon ziemlich beeindruckend, auch wenn das Wasser sehr tief steht, anscheinend ist nicht genug Schnee gefallen um den Stausee zu füllen. Jetzt sind wir zurück im Motel und müssen uns etwas für den Abend einfallen lassen. Shows gibt es unzählige, David Copperfield ist Live bestimmt nicht schlecht.

Es gibt auch wieder ein paar Bilder, lustigerweise ein paar aus Victoria und ein paar aus Vegas, der Kontrast ist doch deutlich. Angefangen mit Sarah auf einem auf dem Schulhof aufgetürmten Schneeball, mit dem sie jede Menge Spaß hatte, nachdem sie gemerkt hat, dass man darin graben kann.

Und falls euch der Schnee noch nicht reicht um die Kälte zu spüren, gleich auch noch Maria in ihren dicksten Sachen eingepackt. Der Glockenturm steht Downtown Victoria, und direkt daneben eine kleine Anlage mit dem, was Kanadier unter Weihnachts-Baum-Schmuck (nicht Weihnachtsbaum-Schmuck!) verstehen. Dann auch schon der Wechsel nach Vegas, ich habe anscheinend weder am Flughafen, noch auf der Fahrt dorthin Bilder gemacht. Die Boulder Station ist direkt neben unserem Motel, und wir dachten weil es so nah ist sollten wir da mal frühstücken. Das Essen war okay, aber die erste Begegnung mit dem Gambling-Wahn in Vegas hätt ich mir eigentlich gerne für nach dem Frühstück aufgehoben. Unzählige Restaurants kreisförmig um die ganzen Slotmachines, Roulette- und Blackjacktische angeordnet in einer komplett vom Tageslicht abgeschotteten riesigen Halle, durchgehend mit Teppichboden ausgelegt, sehr absurd das Ganze. Aber das ist Vegas. Die nächsten Bilder sind dann während des ersten Trips zum Strip gemacht worden, ob H&M aber wirklich Las Vegas zu verändern mag, möchte ich bezweifeln. Die letzten Bilder dann von heute und dem Ausflug zum Hooverdamm. Der Grund warum ich heute so viel zu den Bildern schreibe ist übrigens, dass es gerade eine Ewigkeit dauert, selbige ins WeltWeite Web zu laden. Keine Ahnung, warum es grad so grottig langsam ist, noch dazu wo wir 2,99$ für den WLan-Zugang bezahlt haben.

Zurück

Ja, wir sind wieder da. Gestern haben wir mit viel Glück die letzte Fähre nach Victoria bekommen, wir sind nämlich davon ausgegangen, es gibt eine 4-Uhr-Fähre. Gibt es nicht. zum Glück waren wir um kurz vor 2 da. Da fährt nämlich die letzte. Maria hat sich dann quasi sofort an den Herd gehauen und Salzkartoffeln mit Fischstäbchen gekocht, die hatte sie nämlich in den USA vergeblich in diversen Restaurants zu bestellen versucht. Nachdem dieses Festmahl in Uschi-Tradition verspeist war, ging dann auch nicht mehr viel, das viele Fahren (knapp 3500km) und die vielen Nächte in unterschiedlichen Betten machen einen doch langsam und halbwegs unbemerkt mürbe. So geht es auch Sarah, die das Autofahren abgrundtief hasst, und Colins ungefederter Land Cruiser hat sie darin wohl nur bekräftigt. Die liegt jetzt schon den ganzen Tag offensichtlich sehr zufrieden einfach nur rum, und streckt und rollt sich, ab und an wird auch mal mit dem Schwanz gewedelt.

Heute Abend geht es zu Colin und Moretta, wir übergeben den Land Cruiser (frisch gewaschen, ausgesaugt, Sitzbezüge gereinigt) und essen Chinesisch. Ich nehme auch mal mein Mitbringsel aus San Francisco mit, in der Hoffnung, dass ich mein AppleTV an Colins Flachbildschirm angeschlossen bekomme. Das einzige was ich bis jetzt damit machen konnte, war den Jailbreak aufzuspielen. Hat zwar Stil, ist aber langweilig. Maria föhnt schon die Haare, also kann’s gleich losgehen, ach eine letzte Neuigkeit noch, die der Christoph heute wohl leicht angetrunken ausgeplaudert hat, er scheint nämlich tatsächlich mit Stephan zusammen Überlegungen anzustellen uns zu besuchen. Das find ich ziemlich geil und Maria die mit Heimweh zu kämpfen hat fand’s auch total cool. Hans hatte ja was ähnliches angekündigt, und Markus hat es ein wenig vom Kurs abgeschlagen, aber um das Angebot noch mal aufzufrischen: Wir haben hier ein Schlafzimmer zu viel. Besucht uns und benutzt es. Transfer vom Flughafen inklusive. Termine müssen jetzt natürlich mit Stephan und Christoph abgesprochen werden, die haben jetzt Vorrang. Frühbucherbonus sozusagen.

Ach, Bilder gabs ja auch noch. Hm, da schreibe ich nachher vielleicht noch ein paar Kommentare dazu, jetzt muss ich erstmal los.

Wir sind Vorgestern aus San Francisco abgefahren, und haben Markus für seinen Flug am Samstag zurückgelassen. War ziemlich abgefahren in San Francisco und es hat sich gelohnt ein paar Tage zu bleiben. Wir sind gerade in Crescent City, immer noch an der kalifornischen Küste. Die Strecke die Küste entlang ist umwerfend, aber auch extrem kurvig und zeitraubend. Heute sind wir von der California 1 auf die US 101 gekommen, da geht es jetzt etwas schneller voran, und wahrscheinlich noch ähnlich schön, das war heute aber nicht genau zu sagen, wir hatten wegen Nebel teilweise Sicht unter 50m. Obwohl unser Motel mit WLan wirbt, haben wir hier keinen richtigen Empfang, weil wir ein Zimmer in der Ecke haben. Aber das WLan vom Nachbarn ist ungesichert, und ich deshalb online. Für Bilder ist es aber wohl zu langsam, also schiebe ich das noch auf.

Vielleicht lauf ich nachher noch mal in die Lobby wenn ich mit Sarah raus gehe, und lad die Besten hoch. Sind nämlich ein paar Gute dabei. Et voila:

Okay, jetzt wo ich die Bilder sehe, schreibe ich doch noch ein paar Sätze dazu. Wir waren am Pier 39 im Aquarium, ein echt abgefahrenes, wenn auch kurzweiliges Abenteuer. Die Röhren sind echt super, und die Fische grandios. Die Haie sind sehr beeindruckend und werden permanent satt gehalten, damit sie nicht die restlichen Ausstellungsstücke fressen. Die Quallen sind auch super, und die Rochen und ein paar kleinere Haie kann man im „Streichelzoo“ sogar anfassen. Das Pier 39 ist ein heillos überlaufenes Stück Touristenfalle, da war es kaum auszuhalten, und wir haben schnell das Weite gesucht. Das haben wir dann auch an Muir Beach gefunden, wo wir (wenn auch nur kurz, wegen des doch nicht mehr ganz warmen Wassers) schwimmen waren. Aber am Strand schien die Sonne und Maria und Markus haben eine Runde gepennt. Abends sind wir dann noch mal los, das griechisch-römisch anmutende Gebäude ist das letzte Überbleibsel der Weltausstellung von 19hundert-haste-nicht-gesehen (google es wenn es dich interessiert), wie uns zuvor (oder wars danach) ein freundlicher Herr beim Frühstück im Diner erzählte. Mel’s Diner um genau zu sein, und als wir ein wenig ins Gespräch kamen, meinte er dann, jaja, in Kuba war ich, da auf dem Bild war das. Und das war nicht das einzige Bild von ihm in dem Diner. Anscheinend war er nen Kumpel vom Chef, denn als er dem Manager sagt: „He, wir haben junge Gäste, mach mal Musik“, springt der gleich auf und dreht Michael Jackson voll auf. Naja, war eine coole Begegnung, rausfinden wer genau er war, konnten wir aber nicht. Ich schweife total ab. Die restlichen Stimmungsbilder sind auf der Fahrt und vor Ort in Gualala entstanden, der Himmel war gestern Abend echt unbeschreiblich. Die Bilder sind immer noch alle unbearbeitet, was man kaum glauben kann, wie ich finde. Ich bin jetzt aber auch dazu übergegangen, HDR-Aufnahmen zu machen, habe aber noch nicht die Zeit gehabt mich mal wirklich ran zu setzen, und eins fertig zu machen. Kommt aber noch, mit entsprechendem Hinweis. Wir hoffen in Kassel, Hannover, Mainz und Osnabrück geht es allen gut, und ihr lest fleißig mit.

Ich hab grad noch keine Lust was zu schreiben, kommt aber noch. Hier ist auf jeden Fall grad richtig was los, heute haben noch dazu die San Francisco Giants den Worldcup gewonnen, die ganze Stadt ist ’ne Party. Also, wie der Titel schon ankündigt, hier ein paar visuelle Eindrücke.

Nachdem ich die Bilder hochgeladen habe, dachte ich mir da gehören dann doch noch ein paar Kommentare dazu. Die Bilder bei Nacht sind vom Aussichtspunkt am Ende der Golden Gate Bridge aus entstanden, für alle die nur die klassischen Perspektiven kennen. Das Bild vom Feuerwehrfahrzeug auf dem Weg zum Einsatz ist mein aktuelles Highlight, da wurde nichts retuschiert, ich hatte nur echt Glück, dass es so scharf geworden ist. Der Rest erklärt sich wohl selbst.

Hier wie versprochen noch ein paar Bilder. Im Best Value Inn haben wir die erste Nacht verbracht, die beiden nächsten (also auf heute, und heute aktuell) haben wir im Motel 6 eingecheckt. Die Bilder vom Frühstück stammen aus Shari’s, einem 24/7-Restaurant (rund um die Uhr Frühstück, yeah). Die restlichen Bilder sind wohl selbsterklärend. Auf dem letzten Bild erkennt man oben rechts unser aktuelles Zimmer, 247, aus dem ich gerade schreibe.

Wir sind gerade in Williams angekommen, weil Maria so lange genöckelt hat, bis wir an unserem ursprünglichen Ziel Willows vorbei, hierhin weiter gefahren sind. Der Grund? Hier gibt es einen Pool. Unbeheizt und im Freien. Also unbenutzbar. Trotzdem haben sich die 30 Meilen gelohnt. Das Zimmer kostet uns nämlich inklusive Internet 2,99$ die Nacht. Günstig? Finden wir auch. Das liegt daran, dass ich gestern Abend (im Motel 6 in Roseburg) ein wenig im Interweb unterwegs war, und auf eine Anzeige gestoßen bin, die 50% Rabatt auf Übernachtungen in Hotels der Accor-Gruppe angeboten hat. Enttäuscht musste ich dann allerdings feststellen, dass das Angebot erst ab Dezember startet. Ich habe mich aber bei der Gruppe angemeldet, und eine Platinum-Mitgliedschaft erhalten. Die Karte kommt natürlich erst in ein paar Wochen (und in Deutschland) an, ich habe mir aber meine Mitgliedsnummer aufgeschrieben, um damit schonmal Punkte zu sammeln. Punkte? Natürlich nicht. Ich hasse diese Punktesysteme, und der einzige Grund, die Karte zu nutzen liegt darin, dass man gratis auf eine höhere Zimmerkategorie gebucht wird. Also eben nach der Ankunft mit der Nummer zur Anmeldung gekommen, und sie wussten nichts damit anzufangen. Die junge Dame am Tresen ist dann zu ihrer Managerin, die dann nach vorne kam, und kurzerhand meinte: Wir geben euch das Zimmer einfach gratis, wir wissen nicht was wir mit der Nummer anfangen sollen. Ich gehe davon aus, sie dachte es handelt sich um eine deutsche Kreditkartennummer, weil sie irgendwas falsch verstanden hat, aber wen kümmerts. Wir haben dann noch 2,99$ für das Internet bezahlt, und freuen uns jetzt auf lecker Essen gehen für den Zimmerpreis.

Nachher gibt’s ein paar Bilder, aber die Kamera liegt noch im Auto.

So, die erste Strecke ist gefahren, wir sind im zugegebenermaßen nicht besonders hübschen Aberdeen angekommen. Aber die Fahrt war super! Klasse Landschaft, teils an der Küste entlang (weil wir uns verfahren haben). Ich habe mir das neue iLife installiert, und musste natürlich direkt mal das neue iMovie testen, und habe in ca. 20min einen kleinen Trailer nach der iMovie-Vorlage gestaltet. Ich hab nichtmal alle Zitate und Textstellen geändert, aber eigentlich geht’s ja auch mehr um die Bilder zwischendurch. Die Videos einzeln sind eher öde, aber zusammengeschnitten ist es ganz lustig. Und ihr könnt auf 720p stellen, high resolution, baby!

Auch Maria konnte die Finger nicht von iMovie lassen, und hat euch ohne Vorlage dieses Video hier geschnitten:

Road Trip!

So, bei uns ist es jetzt 23:28 Uhr und der Trip steht endlich. Nach viel Schererei mit unserer Karre war Colin jetzt so nett uns seinen Land Cruiser zu leihen, und wir sind startklar. Die Fähre fährt direkt im Hafen von Victoria ab (die nach Vancouver geht ab Sydney, das sind ca. 40 min von Victoria Downton) und setzt uns auf US-amerikanischem Boden ab. Also auch Zoll, Einreisekrams und so weiter. Wir hoffen mit dem Hund geht alles glatt über die Bühne, da hatten wir ja schon bei der Einreise nach Kanada ein wenig Muffensausen.

Aber dann erwartet uns die Open Road! Die Strecken sollen beide toll sein (sprich durchs Landesinnere und am Meer entlang) also fahren wir die Strecke runter über die schnelle Interstate 5, und kommen gemütlich an der Küste entlang zurück. Markus ist nämlich nicht wie er ursprünglich erzählt hatte erst ab Montag in San Francisco, sondern voraussichtlich schon am Wochenende da. Und Familie lässt man ja nicht warten. Wir freuen uns beide schon wie kleine Kinder auf die Reise, es gibt bestimmt jede Menge Fotos und vielleicht das ein oder andere Video.

Wenn es unterwegs mal Internet gibt, kommt vielleicht ne Statusnachricht und ein paar Neidisch-Mach-Bilder. Bis dann!

Unsere Bleibe

Ich chatte grad mit Stephan, und er wollte mal sehen wo wir wohnen, und da haben wir festgestellt, dass man mit Google-Streetview sogar die genaue Kameraeinstellung als Link verschicken kann. Also für alle, die es interessiert:

Google Streetview