Wir sind da! Der Flug war anstrengend und lang, aber auch irgendwann vorbei. Wir haben jetzt schon die ersten anderthalb Tage hinter uns, und fühlen uns beide sehr wohl. Colin und Moretta haben uns am Flughafen eingesammelt, was eine riesen Hilfe war, die riesen Hundebox hätten wir anders gar nicht bewegt bekommen. Bei Border Control lief alles besser als erhofft, wir brauchten viel weniger Dokumente als wir hatten, aber wie Moretta danach feststellte, „wenn man alles hat, wollen sie nichts sehen, aber wenn man nicht alles hat, …“. Auch der Hund ist problemlos eingereist. Über die Riesenfreude uns wieder zu sehen scheint sie die Strapazen des Fluges schlagartig verdrängt zu haben. Wir sind also alle zusammen zu unserer neuen Bleibe gefahren, die urgemütlich ist. Wir haben ein 3br Apartment, also 2 Schlafzimmer, ein Arbeitszimmer, eine riesen Küche und ein Wohnzimmer mit Kamin. Voll eingerichtet inklusive Bad mit Wanne. Einfach toll. Mal sehen ob ich ein paar Bilder anhänge, damit ihr euch mal umsehen könnt. Internet und Telefon gibt es leider nicht, sollte eigentlich da sein, wurde aber anscheinend schon abgeschaltet. Deswegen schreibe ich jetzt auch aus einem der zahlreichen Starbucks, während Maria Emails beantwortet. Heute waren wir Downtown (45min am Wasser entlang), und wollten frühstücken, aber wir waren wohl etwas voreilig, Sarah mit zu nehmen. Hunde sind hier weder in Restaurants noch in öffentlichen Verkehrsmitteln erlaubt, was dazu führte, dass wir ein paar hervorragende belgische Waffeln im Freien gegessen haben, um dann mit einer Schachtel Pizza bewaffnet wieder in Richtung neue Heimat aufzubrechen. Nach einem sehr tiefen Mittagsschlaf sind wir mit Colin noch mal einkaufen gefahren, Sonntags hat hier so gut wie alles auf. Bei ihm zu Hause wurde dann noch unser neues Gefährt begutachtet. Ein wenig heruntergekommen, aber hoffentlich so zuverlässig wie der Vorbesitzer versprochen hat, und schön laut blubbernd. Bilder davon gibt es erst später, die Kamera hatte ich nicht mehr dabei. Jetzt trinke ich noch meinen Latte zu Ende, und wenn wir zu Hause sind, geht es bestimmt auch bald ins Bett, war ein anstrengender Tag.

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