Wir sind Vorgestern aus San Francisco abgefahren, und haben Markus für seinen Flug am Samstag zurückgelassen. War ziemlich abgefahren in San Francisco und es hat sich gelohnt ein paar Tage zu bleiben. Wir sind gerade in Crescent City, immer noch an der kalifornischen Küste. Die Strecke die Küste entlang ist umwerfend, aber auch extrem kurvig und zeitraubend. Heute sind wir von der California 1 auf die US 101 gekommen, da geht es jetzt etwas schneller voran, und wahrscheinlich noch ähnlich schön, das war heute aber nicht genau zu sagen, wir hatten wegen Nebel teilweise Sicht unter 50m. Obwohl unser Motel mit WLan wirbt, haben wir hier keinen richtigen Empfang, weil wir ein Zimmer in der Ecke haben. Aber das WLan vom Nachbarn ist ungesichert, und ich deshalb online. Für Bilder ist es aber wohl zu langsam, also schiebe ich das noch auf.

Vielleicht lauf ich nachher noch mal in die Lobby wenn ich mit Sarah raus gehe, und lad die Besten hoch. Sind nämlich ein paar Gute dabei. Et voila:

Okay, jetzt wo ich die Bilder sehe, schreibe ich doch noch ein paar Sätze dazu. Wir waren am Pier 39 im Aquarium, ein echt abgefahrenes, wenn auch kurzweiliges Abenteuer. Die Röhren sind echt super, und die Fische grandios. Die Haie sind sehr beeindruckend und werden permanent satt gehalten, damit sie nicht die restlichen Ausstellungsstücke fressen. Die Quallen sind auch super, und die Rochen und ein paar kleinere Haie kann man im „Streichelzoo“ sogar anfassen. Das Pier 39 ist ein heillos überlaufenes Stück Touristenfalle, da war es kaum auszuhalten, und wir haben schnell das Weite gesucht. Das haben wir dann auch an Muir Beach gefunden, wo wir (wenn auch nur kurz, wegen des doch nicht mehr ganz warmen Wassers) schwimmen waren. Aber am Strand schien die Sonne und Maria und Markus haben eine Runde gepennt. Abends sind wir dann noch mal los, das griechisch-römisch anmutende Gebäude ist das letzte Überbleibsel der Weltausstellung von 19hundert-haste-nicht-gesehen (google es wenn es dich interessiert), wie uns zuvor (oder wars danach) ein freundlicher Herr beim Frühstück im Diner erzählte. Mel’s Diner um genau zu sein, und als wir ein wenig ins Gespräch kamen, meinte er dann, jaja, in Kuba war ich, da auf dem Bild war das. Und das war nicht das einzige Bild von ihm in dem Diner. Anscheinend war er nen Kumpel vom Chef, denn als er dem Manager sagt: „He, wir haben junge Gäste, mach mal Musik“, springt der gleich auf und dreht Michael Jackson voll auf. Naja, war eine coole Begegnung, rausfinden wer genau er war, konnten wir aber nicht. Ich schweife total ab. Die restlichen Stimmungsbilder sind auf der Fahrt und vor Ort in Gualala entstanden, der Himmel war gestern Abend echt unbeschreiblich. Die Bilder sind immer noch alle unbearbeitet, was man kaum glauben kann, wie ich finde. Ich bin jetzt aber auch dazu übergegangen, HDR-Aufnahmen zu machen, habe aber noch nicht die Zeit gehabt mich mal wirklich ran zu setzen, und eins fertig zu machen. Kommt aber noch, mit entsprechendem Hinweis. Wir hoffen in Kassel, Hannover, Mainz und Osnabrück geht es allen gut, und ihr lest fleißig mit.

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